Veröffentlichung einer Studie zur Machtaushandlung und Regulierung in digitalen Plattformökosystemen

Der Artikel „Power contestation and regulation in digital platform ecosystems – The case of the EU’s Digital Markets Act” wurde in der Fachzeitschrift Electronic Markets - The International Journal on Networked Business veröffentlicht.
Autoren: Victorine Verlooy, Vincent Heimburg, Maximilian Schreieck und Manuel Wiesche.
Dominante Plattformbetreiber wie Google, Apple, Amazon und Meta sichern ihre Position häufig durch starke Netzwerkeffekte und Marktmacht – oft zu Lasten von Komplementären auf der Angebotsseite. Mit dem Digital Markets Act (DMA) reagiert die Europäische Kommission auf dieses Ungleichgewicht, um Fairness innerhalb von und Wettbewerb zwischen Plattformökosystemen zu stärken.
Auf Basis einer Fallstudie zu App-Store- und Suchplattform-Ökosystemen zeigen wir in diesem Artikel einen fortlaufenden Spannungszyklus auf:
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Verteidigung: Plattformbetreiber versuchen, ihre dominante Stellung zu schützen.
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Forderung: Komplementäre fordern eine Umverteilung von Macht.
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Vermittlung: Die Europäische Kommission agiert als Vermittler zwischen den konkurrierenden Interessen.
Die Ergebnisse beleuchten die komplexen Wechselwirkungen zwischen Regulierung und strategischem Verhalten in der digitalen Ökonomie.

