Seminar - Visuelle und verbale Ansätze zur Softwareentwicklung für Nicht-Entwickler
| Studienrichtung: | Master / Business C: Digitalization & Entrepreneurship |
| Modul: | Digitale Transformation IV - Managing Digital Transformation |
| Veranstaltung: | Visuelle und verbale Ansätze zur Softwareentwicklung für Nicht-Entwickler (VIVA) |
| Dozent: | Manuel Wiesche, Björn Konopka, Dana Hofmann, Fabian Helms |
| Umfang / Credits: | 4 SWS / 7,5 Credits |
| Veranstaltungsart: | Seminar |
| Termin und Ort: | TBA |
| Sprache: | Deutsch |
| Bewerbung: | Online Bewerbung über das Fakultätssystem Bitte senden Sie zusätzlich zur Onlinebewerbung Ihren Lebenslauf, eine Liste der bisher belegten Veranstaltungen am Lehrstuhl Digitale Transformation inklusive Noten, sowie einen aktuellen Notenauszug (kein Motivationsschreiben) an bjoern.konopka@tu-dortmund.de. |
| Startdatum: | Donnerstag, 15.10.2026 |
Beschreibung
In diesem Seminar erlernen Studierende der Wirtschaftswissenschaften ohne Programmierkenntnisse die Entwicklung funktionsfähiger Software-Prototypen mittels Low-Code-Plattformen und generativer Künstlicher Intelligenz. Die Teilnehmenden arbeiten in Gruppen an vordefinierten Entwicklungsaufträgen und erstellen mithilfe visueller und verbaler Entwicklungstools (z.B. Low-Code Plattformen, Generative-KI Asisstenten) gebrauchsfähige digitale Software-Anwendungen. Das Seminar orientiert sich am „Citizen Development"-Ansatz und vermittelt praxisrelevante Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt,
die in der Unternehmenspraxis immer stärker nachgefragt werden.
Der Seminarverlauf folgt einem strukturierten Hands-on-Ansatz: Nach einer intensiven Einführungsphase mit gemeinsamer Entwicklung einer Beispiel-Anwendung arbeiten die Studierendengruppen eigenständig an ihren Aufträgen und erhalten durch regelmäßige Review-Termine gezieltes Feedback zur Umsetzung. Den Abschluss bilden Präsentationen der entwickelten Prototypen sowie eine schriftliche Dokumentation der technischen Implementierung und gewonnenen Erkenntnisse.
Lernziele
Nach erfolgreichem Abschluss können die Studierenden:
- die Konzepte von Low-Code-Entwicklung, Prompt-Engineering und KI-gestützter Softwareerstellung verstehen.
- Low-Code-Umgebungen und GenAI-Prompting zielgerichtet zur Software-Prototypisierung einsetzen.
- vorgegebene Funktionsanforderungen eigenständig in Prototypen umsetzen und iterativ verfeinern.
- technische, UI-bezogene und organisatorische Hürden im Team lösen.
- Entwicklungsfortschritte Ihrer Software-Prototypen klar präsentieren und verteidigen.
Prüfungsleistung
Die Prüfungsleistung setzt sich zusammen aus:
- Dokumentation des Aufgabenverständnis
- Präsentationen der Zwischenergebnisse der Gruppe für die Entwicklungsaufträge
- Präsentation der finalen Ergebnisse der Gruppe für die Entwicklungsaufträge
- Schriftliche Dokumentation des Prototypen (8-12 Seiten, z.B. Prompt-Logik und Architektur des Prototypen, Lessons Learned bei der Entwicklung etc.)
Ausgewählte Literatur
- Novales, A. & Rubén M. (2023). Fueling Digital Transformation with Citizen Developers and Low-Code Development. MIS Quarterly Executive 22 (3).
- Shi, Z., Dong, J., & Gan, Y. (2025). Democratizing digital transformation: a multisector study of low-code adoption patterns, limitations, and emerging paradigms. Applied Sciences, 15(12).
- Zamfirescu-Pereira, J. D., Jun, E., Terry, M., Yang, Q., & Hartmann, B. (2025). Beyond code generation: Llm-supported exploration of the program design space. In Proceedings of the 2025 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems.


